Ernährung
Die ursprüngliche, natürliche Umgebung der Chinchillas ist eine relativ vegetationsarme Steppenlandschaft in Südamerika. Durch die Evolution sind Sie an Gräser, Kräuter, Blätter oder auch Kakteen gewöhnt. Dementsprechend sollten sie auch bei uns im Käfig so ernährt werdenl. DAs optimale, natürliche Futter ist nur sehr schwer zu bekommen, da die meisten Pflanzen in Deutschland nicht vorkommen.
Trotzdem gibt es aber guter Alternativen, um unserem Liebling gutes Futter zu bieten:
Hauptsächlich solltes natürlich Gras als getrocknetes Heu verabreicht werden. Heu ist nicht nur wichtiger Nahrungsbestandteil sondern ist auch neben Streu ein guter Bodenbelag.
Außerdem sollten Sie Ihrem kuscheligen Gefährten täglich getrocknete Kräuter, Blüten und Blätter anbieten. Hier gibt es verschiedenen Mischungen, die von allem ein bischen enthalten. Am besten Sie probieren selbst aus, welche Zusammenstellung am besten ankommt. Wichtig ist hierbei, dass Sie Ihr Haustier langsam mit kleinen Portionen gewöhnen.
Auch frische Kräuter, Blüten oder Bläter können Sie geben. Aufgrund vieler noch aktiver Inhaltsstoffe ist es hierbei jedoch noch wichtiger, dass Sie Ihren Chinchilla langsam an das neue Futter heranführen.
Obst und Gemüse wird nur von wenigen Tieren gut vertragen. Die Meisten bekommen Durchfall. Vielleicht haben Sie aber Glück und Ihr Tier gehört zu den Wenigen, denen sie mit frischen Möhren oder versch. Knollen ein wahre Freude bereiten - probieren Sie es vorsichtig aus. Frisches Obst sollte nur in Ausnahmefällen gegeben werden, da es sehr viel (Frucht-)Zucker enthält. Bei getrockneten Sorten können sie hingegen nicht viel falsch machen. Ihr Chinchilla wird bestimmt begeistert sein, von den (seltenen!) Leckereien.
Die häufigste Nahungsrundlage sind die Trockenpellets, die es in jedem Zoofachgeschäft zu kaufen gibt. Achten Sie hier darauf, dass die Pellets kaltgepresst wurden: sie sind qualitativ hochwertiger.
Jeden Tag frisches Wasser ist selbstverständlich ein Muss für die gesunde Ernähung Ihres kleinen Freundes.
